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Garten der Wunder

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Auf die zugegebenermaßen preiswerten öffentlichen Verkehrsmittel haben wir heute verzichtet und die bequemere Variante Taxi zum Miracle Garden gewählt. Dort hat uns ein Blumenmeer erwartet das auch begeisterten BUGA Besuchern die Sprache verschlagen hätte. Zwei grün bewachsene Pferde begrüßten uns am Eingang, staunend ging es dann vorbei an Pergolas aus mit Blumen geschmückten Herzen, Palmen, die aus Blumen bestehen, Märchenfiguren, Schlössern und anderen Tieren. Es gab ausreichend gemütliche Schattenplätze an denen man leckere Säfte genießen kann. Im Schmetterlingshaus verabschiedeten uns dann Schwärme von Morphofaltern und ihre kleineren Verwandten. Das war mal wieder so ganz nach unserem Geschmack und ein würdiger Abschluss dieser wunderbaren Reise. Fazit: Der Oman ist ein Land zum Verlieben mit ausgesucht liebenswerten Menschen. Dubai ist interessant und einen kurzen Aufenthalt wert. Leute, die Shopping lieben sollten natürlich länger bleiben. Karin

The Frame und Burj Khalifa

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  Zwei bedeutende Sehenswürdigkeiten standen auf dem Programm und ich sage es vorweg: beide sind imposant und ohne Frage sehenswert wenn …. Vielleicht waren wir zur falschen Zeit dort aber die Besucherschlangen würden unter normalen Bedingungen einen Fluchtreflex auslösen. In der DDR nach Bananen anstehen war nichts dagegen! Obwohl die Tickets für den Burj Khalifa im vorab für eine bestimmte Zeit gebucht werden müssen geht nichts ohne sehr lange Warterei. Im Frame war es spannend auf großer Höhe über Glasböden mit Blick in die Tiefe zu laufen. Obwohl man weiß dass es völlig ungefährlich ist ist es doch komisch den ersten Fuß darauf zu setzen. Im Burj Khalifa gab es keinerlei Sitzmöglichkeiten so dass die Leute und natürlich auch wir auf den Boden sitzend auf den Sonnenuntergang gewartet haben. Die Entfernungen werden speziell in der Umgebung der Dubai Mall in endlosen Gängen mit Laufbändern zurück gelegt. Es ist eine spannende Erfahrung aber wohl fühlen geht anders. Karin

Dubai

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  Die erste Aufgabe des Tages bestand darin sich mit der Metro und dann in der Altstadt zurecht zu finden – ging erstaunlich problemlos mit Herrn Googles Hilfe. In der richtig alten Altstadt fand gerade das Freitagsgebet statt. Die Moschee war überfüllt, also mussten viele Gläubige ihren Teppich draußen ausbreiten. Die Stimme des Vorbeters war laut genug und so war es für uns interessant den Betenden zuzusehen. Ansonsten hat uns die Altstadt nicht vom Hocker gerissen, die Preise für Drinks - damit sind keine Cocktails gemeint - schon. Ein Eis am Dubai Creek war das höchste der Gefühle! Uns schwante böses für das Abendessen. Aber nein, Dubai hat auch eine arbeitende Bevölkerung, die nicht in Geld schwimmt. So hatten wir unweit unseres Hotels ein vorzügliches Essen für sehr moderates Geld in einem netten Restaurant in dem vorwiegend Gastarbeiter verkehren. Der Höhepunkt des Tages war die vorab gebuchte Tour „Dubai bei Nacht“. Unser Driverguide kam zwar mehr als eine halbe Stunde zu ...

Abschied vom Oman

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  Zum Abschied haben wir uns nochmal eine kleine Wanderung durch das sehr schöne Wadi Shab gegönnt. Mit einem kleinen Boot ging es eine kurze Strecke übers Wasser zum Ausgangspunkt des Wanderweges. Eigentlich kann man hier tief in das Wadi zu Badepools wandern. Wir begnügten uns mit einem kurzen Stück und hielten nochmal die so geliebte Landschaft in Bildern fest. Hohe Felsen im Sonnenlicht, kleine Seen und immer wieder dekoratives Grün. Das Bimmah Sinkhole war eine Umrundung wert. Hier badeten vorwiegend sehr leicht bekleidete Europäer, was den Omanis nicht wirklich recht war aber aus Höflichkeit haben sie es toleriert. Das Abschiedsessen war ein typisch omanischer Lunch bestehend aus Reis, Gemüse und leckerem Lammfleisch spendiert vom netten Hamood. Gegessen wird hier wie in Südindien mit den Händen! Für uns ließ sich natürlich ein Löffel finden. Vor der großen Moschee kam es dann zum emotionalen Abschied von unserem neuen Freund Mohammed. Ihm geht es wieder besser und im Auftra...

Dhaus und das Wadi Tiwi

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  Ausgeschlafen starteten wir zur vorletzten Etappe hier im Oman. In Sur, ehemals eine wichtige Handelsstadt und Zentrum der Herstellung von Dhaus (typische Holzschiffe) war, ließ die Regierung eine Modellwerkstatt für den Bau dieser traditionellen Wasserfahrzeuge errichten. Ohne sich durch die Touristen bei ihrer Arbeit stören zu lassen wurde gemeißelt, gehobelt, zusammengefügt. Ungestört konnten wir uns umsehen, in den halb fertigen Schiffen herumklettern. Zum Schluss hatten wir das Glück einer Gruppe Trommlern zuzusehen und zuzuhören. Eine Tradition beim Verabschieden eines Dhaus sozusagen als Glücksbringer für die nicht ungefährliche Fahrt übers Meer. Das angeschlossene Museum sollte man nicht übersehen. Dann ging es unserem heutigen Ziel, dem Wadi Tiwi entgegen. Linkerhand die beeindruckenden Berge, rechterhand die Küste. Mal nur Landschaft zogen dann ab und zu einzelne Siedlungen an uns vorbei. Wir hatten uns vorgenommen zum Wasserfall im Wadi zu laufen, laut Reiseführer von...

Von der Wüste zum Meer

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  Der Tag begann spannend: Kondenswasser tropfte vom Zeltdach und die Wüste war in Nebel gehüllt. Dann folgte die traurige Nachricht: unser Mohammed musste in der Nacht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Natürlich hat er für eine Vertretung gesorgt aber wir sind Freunde geworden und waren natürlich traurig und besorgt. Nun geht es mit Hamood weiter – auch ein netter Kerl. Das dass Wadi Bani Khaled ein Hotspot des Massentourismus ist war mir bekannt aber als wir die vielen Autos mit ihren Insassen gesehen haben kamen schon Zweifel auf. Nichts desto trotz – ich wollte in den Felsenpools baden. Und siehe da je weiter ich in das felsige Wadi vorgedrungen bin um so schöner wurde es und über solch steinige Wege wollten schon gar nicht alle gehen – es gab ja schließlich auch ein Restaurant! Am Ende der Pools gab es eine Höhle in die man sich hinein winden musste (habe ich getan) und den Start einer Wanderung durch ein wild-schönes Felsental mit einzelnen Palmen (hätte mir gefallen). Der...

Wahiba

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  Erleichtert begrüßten wir unseren Mohammed, um die lange Fahrt in die Wahiba-Wüste zu starten. Zunächst aber wartete das Oman Across Ages Museum auf uns. Futurisch gestaltet ist es ein hochmodernes, sehr interessantes Museum, dem man sicher mehr Zeit widmen müsste, als wir sie hatten. Dem von seinem Volk tief verehrten Sultan Qaboos sind besondere Teile im Museum gewidmet. Seine herausragende Bedeutung für das heutige Oman wird dadurch noch mal verdeutlicht. Dann ging es auf hervorragenden Straßen dem heutigen Ziel entgegen. Kurzer Abzweig – die Grabhügel wollten wir nicht links liegenlassen. 4000 Jahre alt weiß man nicht so genau, ob es wirklich Grabstätten sind oder nur Raststätten durchziehender Nomaden. Schiefer und erzhaltiges Gestein prägen diese Gegend. Dann zog die Landschaft ohne große Abwechslung an uns vorbei. Hin und wider vereinzelte Ansiedlungen mit neuen oder im Bau befindlichen Häusern. Grund und Boden stellt die Regierung den Omanis kostenlos zur Verfügung, gebau...