Höhepunkte Muscats
Pünktlich 8:30 Uhr stand unser Driver-Guide Mohammed mit seinem Auto bereit.
Da die Besichtigung der Großen Moschee als erstes Ziel auf dem Plan stand, in der für Frauen nur das Gesicht unverdeckt sein darf, holten wir schnell noch unsere Jacken. Mit unserem Mohammed haben wir einen außerordentlich netten, deutlich englisch sprechenden Guide für unsere Tour, der uns heute mit dem richtigen Humor zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Muscat begleitet hat und unser Tour-Guide für die gesamte Tour ist. Das Erlebnis „ Sultan-Qaboos-Moschee“ hätte ausgereicht, um den Tag als gelungen zu verbuchen. Der Komplex der Großen Moschee umfasst neben den eigentlichen Gebetshäusern (ein kleines für die Frauen, das große für 7000 betende Männer) zahlreiche andere Gebäude, Freiflächen und 8 Minarette, die für die 8 Säulen des Islam stehen. Hat uns schon das kleinere Haus mit Erfurcht erfüllt, kann ich mit Worten nicht wirklich beschreiben, mit welchen Gefühlen wir die Pracht des Raumes für die Männergebete wahrgenommen haben. Als Zeichen für religiöse Toleranz vom Sultan Qaboos gestiftet und mit Materialien aus vielen verschiedenen Ländern errichtet, ist die Pracht durch Bilder nicht wirklich wiederzugeben. So kommt das Holz z.B. aus Burma, der Sandstein aus Indien, das Glas aus Frankreich, der Marmor aus Italien und Kristall aus Österreich. In nur 6 Jahren Bauzeit errichtet, ist sie unter dem Gedanken an Toleranz auch für Andersgläubige zu besuchen. Tief beeindruckt wandten wir uns dann den profaneren Dingen zu und strebten dem nächste Ziel zu: Fischmarkt und ein Bummel durch den Souq am Hafen in Mutrah. Dann fuhren wir in den ursprünglichen Teil, das „wirkliche Muscat“, die Altstadt. Dort konnten wir im Museum einen Blick in die Geschichte des Oman machen und dem Sultanspalast unsere Reverenz erweisen. Letzter Punkt auf unseres Sightseeings war die Oper, auf die die Omanis zu recht besonders stolz sind. 2011 eröffnet bietet sie für mehr als 1000 Besucher Platz. Restlos beeindruckt beim Hotel angekommen freuen wir uns nun auf unsere Tour, die morgen startet.
Beate

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