Nizwa
Der Tag begann sehr verhalten. Erst eine Nachricht von Mohammed dass wir unsere Abfahrt um eine halbe Stunde verschieben dann als Ergänzung ein Bild von ihm im Krankenbett mit einer Infusion. Es ging ihm wirklich nicht gut aber als verantwortungsbewusster Driverguide hat er sich bis Mittag durch den Tag geschleppt. Dann endlich war er bereit uns allein Nizwa erkunden zu lassen. Zuerst stand Jabreen Castle, einige Kilometer von Nizwa entfernt, auf dem Programm. Es ist ein Zwischending aus Fort und Schloss und eine echte Touristenattraktion. Alles ist hervorragend restauriert und ausgestaltet.Besonders beeindruckt haben uns die Sicherheitssysteme: Stufen und Teile des Bodens deren Abdeckungen des Nachts entfernt werden, Geheimgänge, verborgene Lauschräume und Deckenöffnungen aus denen heißer Dattelsirup auf unerwünschte Eindringlinge herab gegossen werden kann. Die Festung von Nizwa war ähnlich hervorragend restauriert, jedoch gab es hier deutlich mehr Touristen. Anders sah es bei dem Spaziergang durch die Altstadt aus. Es waren noch einige alte, verfallene Lehmbauten zu bestaunen, die wir als Fotomotive gern ins Bild gesetzt haben. Auffallend war jedoch die rege Bautätigkeit. Im Stil der alten Lehmbauten, jedoch deutlich mit einem Hauch von Luxus versehen, entstehen neue Gebäude, wahrscheinlich vorwiegend Hotels. Die alte Stadtmauer entsteht im neuen Glanz. Es war sehr entspannend dort herumzuspazieren, im Schatten der Palmen die Wärme zu genießen und einen richtig guten Kaffee zu schlürfen. Nach einer leckeren Pizza im Lieblingsrestaurant wurden wir von der Bedienung mit echter Herzlichkeit verabschiedet – die Menschen hier sind erstaunlich herzlich!
Karin

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