Wahiba
Erleichtert begrüßten wir unseren Mohammed, um die lange Fahrt in die Wahiba-Wüste zu starten. Zunächst aber wartete das Oman Across Ages Museum auf uns. Futurisch gestaltet ist es ein hochmodernes, sehr interessantes Museum, dem man sicher mehr Zeit widmen müsste, als wir sie hatten. Dem von seinem Volk tief verehrten Sultan Qaboos sind besondere Teile im Museum gewidmet. Seine herausragende Bedeutung für das heutige Oman wird dadurch noch mal verdeutlicht. Dann ging es auf hervorragenden Straßen dem heutigen Ziel entgegen. Kurzer Abzweig – die Grabhügel wollten wir nicht links liegenlassen. 4000 Jahre alt weiß man nicht so genau, ob es wirklich Grabstätten sind oder nur Raststätten durchziehender Nomaden. Schiefer und erzhaltiges Gestein prägen diese Gegend. Dann zog die Landschaft ohne große Abwechslung an uns vorbei. Hin und wider vereinzelte Ansiedlungen mit neuen oder im Bau befindlichen Häusern. Grund und Boden stellt die Regierung den Omanis kostenlos zur Verfügung, gebaut werden muss aber mit eigenem Geld. Ein kurzer Abstecher führte uns bald zu den Ruinen des Dorfes Minsifah. Offensichtlich ist man um Restaurierung der 400 Jahre alten Ruinen bemüht. So steht bereits Fertiges neben noch Altem. Noch ein kurzes Stück, dann tauchten ein paar Kamele auf und bald darauf waren die Sanddünen zu sehen. Für eine Nacht bewohnen wir ein komfortables Zelt im Desert Night Resort zwischen den Dünen der Sandwüste Wahiba. Hoch über dem Zeltcamp haben wir dem Untergang der Sonne hinter den Dünen zugesehen. Über uns den Sternenhimmel schlafen wir dem neuen Tag entgegen.
Beate

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