Wilder Oman

 

Über sehr gut ausgebaute, mehrspurige Straßen (nicht von den Chinesen erbaut) ging es zügig Richtung Meer. Dabei haben wir eine Ahnung bekommen wie effektiv die Omanis die Sonnenenergie nutzen. Nach gründlicher Begutachtung wurde im Fischsouq ein sehr gut aussehendes Stück Thunfisch von Mohammed erworben und im Autokühlfach gesichert. Durch teilweise öde Landschaften ging es bis zu einer warmen Quelle die in einer Felsspalte entsprang. Nach Wasserkontakt war uns nicht also ging es weiter in die Bergwelt hinein zum Oasendorf Nakl. Hier lockte eine Festung, die nicht zuletzt auf Grund ihrer Lage zu den beeindruckendsten des Landes gehört. Treppauf und -ab, sind wir in der sehr schön restaurierten Festung herumgestrichen, Haben einigen Frauen bei ihrer Handarbeit zugesehen, eine hat uns mit einem Omani – Brot verwöhnt und es gab immer wieder neue Ausblicke in die palmenreiche Oase mit den dahinter liegenden hohen Bergen. Weiter in der Bergwelt gab es einen ganz besonderen Höhepunkt. Mohammed hat uns mit einem Lunch abseits der Straße überrascht. Schnell wurde Holz gesammelt und schon bruzelten die Thunfischsteaks über dem Feuer. Meine 3 Mitreisenden und Mohammed waren vom Ergebnis hellauf begeistert und ich habe mich über die gute Idee gefreut. Natürlich habe ich auch einen Bissen gekostet – war gar nicht so schlecht. Dann haben wir die gut ausgebaute Straße verlassen und in wilder Fahrt ging es auf einer engen Straße hoch in die kühle Bergwelt. Wakan, das alte Dorf hoch oben in den Bergen, hat sich seinen authentischen Charme bewahrt. Nach einer kurzen Rast ging es über viele, viele Treppen entlang von Bewässerungskanälen noch weiter hinauf durch Gärten mit Palmen, Zitrus- und Granatapfelbäumen bis zu einem Aussichtspunkt. Nun sind wir ein bisschen fertig aber in erster Linie emotional erschöpft. So hatten wir uns das vorgestellt und mit Mohammed einen 2. Toni (unser hervorragender Fahrer und Führer in Bolivien) bekommen. Mal sehen was man hier in der Einsamkeit zu Abend isst.

Wir sind überrascht was für 11 Gäste aufgefahren wurde. Überragende Gastfreundschaft!

Karin

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Wir freuen uns auf den Orient

Der Check-in Schock

Muscat